DER DOBERANER MÜNZFUND VON 1804
Der heutige Lageort des Gedenksteines markiert nicht mehr den Fundort. Der Stein wurde für den Bau des Parkplatzes 1970 umgesetzt. Denkt man sich von der Ostseite des Münsters, in der Höhe der ersten Seitenkapelle eine gerade Linie in südlicher Richtung in seiner Länge von ca. 53m und verfolgt diese bis etwa über die Hälfte des Parkplatzes, so dass man in westlicher Richtung an der vorderen Fassade des Pfarrhauses gerade vorbeisehen kann, ist der Platz erreicht, an dem erwähnter Anbau stand und der Gedenkstein ursprünglich lag, also der Fundort des Doberaner Münzfundes von 1804. Ob sich in dem Anbau die alte Schatzkammer oder die Rentmeisters Zelle befand, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Auf jeden Fall hatte der Anbau relativ starke Fundamente, die einen massiver Bau tragen konnten.
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(Fotos: INTERESSENGEMEINNSCHFT DOBERANER MÜNZFREUNDE)

